Schwarz-Weiß-Fotografie. Nahaufnahme von zwei ausgestreckten Armen, einem von einem Erwachsenen und einem von einem Kind, die miteinander verbunden sind und sich am Unterarm greifen. Im Hintergrund eine Küstenlandschaft.
Foto: Paula Verde

Möglichkeiten aus Erfahrung schaffen

Seit Oktober 2018 entwickelte sich eine Gruppe in einer Messaging-App eines sozialen Netzwerks zu einem anregenden Forum, in dem verschiedene Familien ihre eigenen Erfahrungen mit der Beschulung ihrer Kinder teilten. Diese Gruppe, die ursprünglich nicht mehr als den Austausch bezweckte, sprach oft über die Widerstandsprozesse, die sie entwickelten, um das Recht auf Bildung in ihrem jeweiligen Kontext zu verteidigen. 

Dieser Austausch innerhalb der Gruppe hat zu diesem Austausch nach außen geführt, in der Hoffnung, dass ihre Erfahrungen der rebellische Keim für einen unaufschiebbaren Wandel sein können.

Es ist extrem schwierig, es erscheint uns wie eine Mauer, aber es muss eine Lücke geben, die dazu führt, dass sie einstürzt, denn wir sind alle da.

Marta Casal

Wie man widerspricht

Der Aktivismus für Gerechtigkeit, inklusive Bildung und die Rechte von Menschen, die als „behindert“ stigmatisiert werden, war das Bindeglied, das diese Gruppe zusammengebracht hat, um durch diesen Leitfaden ihre Erfahrungen zu teilen und gegen alle Arten von Ungerechtigkeiten ihre Stimme zu erheben: jene, die winzig erscheinen, uns aber im Alltag ertränken, jene, die die Schule zu einem unwirtlichen Ort machen, jene, die die Menschlichkeit in den Hintergrund drängen und uns manchmal mit aller Härte treffen. Denn „widersprechen“ ist ein Verb, das alle Menschen dieser Gruppe schon oft konjugiert haben, im Bewusstsein, dass alle Menschen-, Sozial-, Wirtschafts- und Kulturrechte immer durch Dissens errungen wurden. Dies nicht zu tun, bedeutet, die Fortdauer der Ungleichheiten zu akzeptieren, die uns erdrücken und die oft als natürlich und unvermeidlich angesehen werden.

Diese Seiten sind daher eine Einladung zum Widerspruch. Die gegenwärtige Ordnung der Dinge in Frage zu stellen, die einige Menschen in eine untergeordnete und schutzlose Position bringt. Es ist notwendig, dass diese Stimmen in der Schule und in anderen Lebensbereichen gehört werden, denn sie sind der Schlüssel zur Humanisierung und Neugestaltung dieser Bereiche. Dieser Leitfaden soll Sie in diesem Prozess des Nicht-Einverstandenseins mit Ungerechtigkeiten begleiten und so eine Gemeinschaft schaffen, die neue Wege, Vorstellungen und Ziele aufbaut.

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Radikal desangepasst

Radikal Desangepasstist eine Gruppe von Familienangehörigen von Menschen mit funktionaler Vielfalt, die Hunderte Male verschiedene Formen des Dissenses anwenden mussten, um gegen verschiedene Formen der Unterdrückung zu kämpfen, die sie bedrängen. Mütter, Väter und/oder Geschwister von Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung benannt werden und die alternative Wege eröffnet haben, damit das Recht ihrer Familienangehörigen auf Bildung anerkannt wird, und die sich zusammenschließen, um kollektive Vorschläge auf der Grundlage von Inklusion und Gerechtigkeit unter dem Dach der sozialen Bewegung zu entwickelnQuererla es Crearla .

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Doppelt illustrierte Schritte

Cómo disentir. Una guía (o compañía) ha sido publicada por la Editorial Octaedro. En ella se desarrollan una serie de pasos que pueden servir a cualquiera en su tarea de mostrar su disconformidad con lo que ocurre en la escuela y proponer alternativas.

Para ello, el libro se vale de dos formas de ilustración:

Las fotografías de Paula Verde , que presiden todo el texto de una forma hermosa, creativa y desafiante.

Las historias que van recorriendo cada paso propuesto. Esas historias ofrecen la mayor legitimidad a lo que el texto propone.